Der letzte Traumpfad

Unser letzter Traumpfad – jetzt sind wir alle gewandert. Mein Favorit ist und bleibt der Bergschluchtenpfad mit der Ehrenburg.

Der Hochbermeler:

Hochbermeler

hochbermeler 1

hochbermeler 3

hochbermeler 4hochbermeler 2

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wir leben noch :-)

Ich komme auch zu nichts. Da muss ich viel ändern.

Der ganz normale Wahnsinn

man macht sich ja schon Sorgen, Freunde fragen mich per mail oder WhatsApp, ob alles in Ordnung sei.

Tjaja, bloggen verpflichtet. 😉

Aber ich hatte einfach mal so richtig keinen Bock. Selbst Sohn 3 meinte neulich. „bloggst du gar nicht mehr?“ Und als ich fragte, wie er darauf komme, sagte er nur „du fotografierst gar nicht mehr alles, was du so machst.“

Aha…..

Heute ist nun Sonntag, ich habe eh schon eine Stunde verloren wegen dieser bekloppten Sommerzeit (übrigens hatte sich die Schweiz sehr lange dagegen gewehrt und gar nicht mitgemacht, während alle Länder drumherum die Uhren umstellten. Schade, dass sie dann doch irgendwann eingeknickt ist….), der Rest der Familie pennt noch und da dachte ich mir so, dass ich einfach mal wieder anfangen könnte. 🙂

Ich schreibe mal über ein paar Alltagsdinge und dann seid ihr wieder uptodate. (Achtung: das wird eventuell länger als so ein Tagebuchbloggen-Eintrag…..)

Arbeit: eigentlich…

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Dienstags-Blues

Hallo, mich hat der Blues erwischt.

Der Rücken macht mir ja schon lange zu schaffen, aber bisher bin ich immer noch ganz gut damit klar gekommen. Jetzt macht mir die Spinalkanalstenose sehr zu schaffen, der rechte Fuß kribbelt immer mehr und die Schmerzen im Bein gehen auch mit starken Schmerzmitteln nicht weg. Obendrein hat mich eine richtig fiese Grippe zwei Wochen schachmatt gesetzt.

Kurz und gut, ich fühle mich nicht gerade prickelnd. Es ist auch viel Arbeit im Haus liegen geblieben. Ich bin nicht gerade der ordentlichste Mensch – das Genie überblickt das Chaos – aber jetzt ist es auch mir zuviel. Die Arbeit ruft, ich sehe sie – und kann mich einfach nicht aufraffen. Die Kraft fehlt und von der Motivation will ich gar nicht sprechen. In den letzten drei – vier Jahren hat sich viel geändert. Früher hätte ich mir nicht vorstellen können, nicht mehr arbeiten zu gehen. Jetzt beschäftige ich mich immer mehr mit dem Gedanken, zu kündigen und meine Zeit für mich zu nutzen. Allerdings stehen da finanzielle Gründe im Weg, die sich nicht so einfach lösen lassen. Ich hätte genug Arbeit zu Hause, hätte bestimmt keine Langeweile.

Ich mag das nicht, muss da raus. Vielleicht hilft es mir, diese Gedanken einfach mal los zu werden. Auch wenn ich im Moment keine Lösung sehe, muss es irgendwie weiter gehen.

So, jetzt schluß mit der Jammerei. Wie sagte mal jemand: „Krönchen richten, aufstehen und weiter“.

Wer braucht denn so was?

Guten Morgen, es war vorher gesagt und trotzdem sind alle überrascht.

winter-2017

Heute morgen ging gar nichts mehr. Busse und Lkws standen quer, selbst der Schneeschieber kam nicht durch. Da war ich ganz froh, das Tochter nicht selbst zur Arbeit gefahren ist, sondern von einem Kollegen abgeholt wurde. Immerhin hat ihr Auto, ein BMW, Heckantrieb und wir wohnen halt in einem bergigen Land. Das Mutterherz ist halt so, immer besorgt, egal wie alt das „Kind“ ist.

Meinen Termin im Fitneß-Studio habe ich nach hinten geschoben. Mal sehen, wann die Straßen frei sind. Jedenfalls finden Jane und Erik das ganz toll. Sie sitzen am Fenster und beobachten die Autos, die im Berg hängen.

Ich wünsche allen, dass sie gut durchkommen und nichts passiert.

Der Kannenbäcker Weg

kannenbackerweg

Heute stand mal wieder nach langer Zeit eine kleine Wanderung an. Klein, weil mir mein Rücken und der Piriformis Muskel noch immer Probleme machen. Der Ischiasnerv ist genervt, wird im Spinalkanal und vom Muskel kräftig gedrückt und daher habe ich immer noch Schmerzen im Bein und Kribbeln im Fuß. Das soll uns aber nicht aufhalten.

Los ging es am Flürchen, in Höhr-Grenzhausen. Der Weg ist ca. 6 km lang und gut ausgeschildert. So hieß es jedenfalls in der Beschreibung. Die Wirklichkeit sah dann doch ein wenig anders aus, die Kennzeichen waren sehr dünn gesät. Aber der Weg war wirklich sehr schön, der Nebel hat alles in ein ganz unwirkliches, mystisches Licht getaucht. Mein Rücken und das Bein haben die Wanderung auch gut überstanden, obwohl ich am Mittag meine Schmerztablette vergessen habe. Das lege ich mal als positives Zeichen aus. So kann es weiter gehen.

Zum Abschluss der Wanderung gab es noch eine leckere Kürbissuppe und Dinkelkuchen. Wie gut, dass wir einen Tisch reserviert hatten, das Lokal war gut voll.

Den Baum haben wir bei unser Wanderung gesehen, ich liebe solche Fotos. Da bekomme ich Lust, die Wanderung am Goloring noch einmal zu gehen. Da gibt es eine Allee mit uralten Bäumen, einfach herrlich.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche, bis bald.

Hilfe, Mundraub……..

Hallo ihr Lieben, ich berichte heute von einem gemeinen, hinterlistigen und geplanten Raub. Ich bin noch immer schockiert.

Jetzt komme ich zu den harten Tatsachen:

Tatort: Küche; Tatzeit: morgens beim Frühstück; Opfer: mein armer Mann; Zeuge: meine Wenigkeit; Täter: Jane und Erik – oder besser gesagt Bonnie und Clyde; Tatobjekt: eine Wurstsemmel

Folgender geschah: Wir saßen gemütlich am Frühstückstisch, ich vor meinem Müsli und Männe vor einer Wurstsemmel. Beide Katzen betraten den Tatort. Erik marschierte an den Schrank und gab eine reife schauspielerische Leistung von sich. Männchen machen, ganz traurige Augen machen und kläglich jammern.

Oh, was hat der arme Kater. Alle Augen ruhen auf dem armen Geschöpf. In der Zwischenzeit, stillings – wie man bei uns für ganz heimlich sagt – pirscht sich seine Komplizin an. Ein Sprung, die Kralle weit herausgestreckt – und ….. die Semmel machte den Abgang. In dieser Sekunde verwandelte sich der arme Kater in ein rasantes Geschoss und beide verließen fluchtartig die Küche. Natürlich mit der Wurstsemmel.

Männe und ich haben sofort die Verfolgung aufgenommen. Aber, wir sind ja nun schon etwas älter und so konnten wir nur noch die Semmel retten. Die Wurst war auf wundersame Weise verschwunden und beide Katzen, ich schwöre, grinsten uns an.

Das hohe Gericht hat daraufhin den Nachmittags-Snack der beiden Ganoven komplett gestrichen. Strafe muss sein. Und wir werden demnächst die Aufgaben anders verteilen. Einer sieht nach dem armen Kater, der andere behält den Tisch im Auge.

Ich wünsche euch einen schönen Abend, bis bald.